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Autor Beitrag
Thema: Was Kinder schreiben
Juergen

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Was Kinder schreiben 20.07.2020 18:31 Forum: Forum Freinet

"Die Welt der Kinder vor über hundert Jahren? Die Universität in Halle beherbergt ein einmaliges Kindertextarchiv, das Antworten darauf gibt. „Wir haben rund 150 000 Texte aus 50 Ländern“, sagt der Leiter und Professor für Grundschuldidaktik Deutsch und Ästhetische Bildung, Michael Ritter. 'Die ältesten Kindertexte wurden um 1900 mit der aufkommenden Reformpädagogik geschrieben.'"

Die Mitteldeutsche Zeitung in Halle schreibt über Michael Ritter, Prof. für Grundschuldidaktik und ästhetische Bildung:
"Wir haben rund 150 000 Texte aus 50 Ländern. ... Die ältesten Kindertexte wurden um 1900 mit der aufkommenden Reformpädagogik geschrieben."

„Ich kenne keine andere Institution, die derartige Texte in diesem Umfang sammelt, so bleibt es wohl das einzige und damit das größte Kindertextarchiv der Welt“, sagt Ritter. „Wir haben sogar chinesische Kindererzählungen, die in den 90er Jahren im Rahmen eines Projektes der Universität Hamburg entstanden. ... Die Idee, Kindertexte zu bewahren, hatte meine Vorgängerin Professorin Eva Maria Kohl. Sie legte das Archiv 1999 an.“

Die MZ schwärmt:

Manche Kinder schreiben in ihrer Freizeit Geschichten.
Ein Archiv mit Tausenden solcher Texte befindet sich an der Universität Halle.
Sie stammen aus vielen Ländern und ganz unterschiedlichen Epochen.

Das Archiv soll in den kommenden Jahren digitasisiert werden.

Das dürfte speziell für Freinet-Pädagogen: "Den Kindern das Wort geben!" (C. Freinet) eine Fundgrube - auch in Bezug auf die wissenschaftliche Arbeit in Bezug zu Kindertexten - sein.

Hier der Link zum Artikel:

Kindertexte

Thema: Willensbildung
Juergen

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Willensbildung 20.07.2020 12:04 Forum: Weltbund

Ein junge Mutter schreibt mir: „ Jetzt kann er schon mehr sehen und erkennen und wenn
er hoch gelagert wird, so dass er uns bei Tisch beobachten kann, so gelingt es mir mal
ungestört zu essen. Das ist fein!“


Hier die Antwort von Frank Jentzsch:

Der Programmpunkt „Erziehung zur Selbständigkeit“ (auf www.wef-wee.net) ist hervorragend und wichtig, wird allerdings heute in den Grundschulen und sogar schon in den staatlichen Kindergärten verhängnisvoll falsch verstanden.

Sie kennen ja die Tatsache, daß kein Kind sich aufrichten, gehen und sprechen lernen würde, wenn es nicht als Vorbilder aufrechte, gehende und sprechende Erwachsene erlebte. So wird es auch nicht die innere Führungsfähigkeit verinnerlichen, wenn es als Kind nicht liebevoll konsequent geführt wird. (siehe Datei anbei). Liebevoll, konsequent führen kann aber nur ein Erwachsener, der gelernt hat, sich selber geduldig und konsequent zu führen. Das muß mühsam erlernt werden. Wo es fehlt, überläßt man / frau die Entscheidung dem Kind:

Darf ich dir jetzt eine frische Windel machen, oder möchtest du noch spielen?“, „Sollen wir jetzt gleich nach Hause fahren, oder sollen wir noch die Oma besuchen?“, „Möchtest Du erst Gemüse essen, oder gleich den Pudding?“ usw. Damit erzieht man das Kind nicht zur Selbständigkeit sondern zur Abhängigkeit von spontanen Launen, erzieht Menschen mit schwachem Willen (Wille im Gegensatz zu Eigensinn!).

Ich hoffe, dass Ihre „Erziehung zur Selbständigkeit“ den wirklichen Erfordernissen der Entwicklung näher kommt.


Hier der Link zum DOCX-Dokument:
Willensbildung
(mit Word.docx öffnen)

Dieser Beitrag von Franz Jentzsch inclusive dem DOCX-Dokument ist aus einem E-Mailwechsel zwischen Franz Jentzsch und Gerd-Bodo von Carlsburg für diesen Beitrag bearbeitet.

Thema: Klassenkorrespondenz mit Polen
Juergen

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Klassenkorrespondenz mit Polen 02.09.2019 16:40 Forum: Forum Freinet

Lieber Jürgen,
von Regina Chorn aus Polen, mit der wir in Deutschland oft zusammen gearbeitet haben, erhielt ich die unten stehende Anfrage. Vielleicht hat der/die eine oder andere eine entsprechende Klasse und die Lust sich auf das urfreinetische Vorhaben einer Klassenkorrespondenz ein zu lassen.
Bitte wendet euch direkt an Regina oder auch an mich, wenn Ihr zum Ablauf einer Klassenkorrespondenz fragen habt.

Viele Grüße Hartmut
Hartmut Glänzel, 1. Vorsitzender der Freinet-Kooperative
030/ 6817985 und 0179/ 7285855
glaenzel@t-online.de <mailto:glaenzel@t-online.de>

-----Ori@ginal-Nachricht-----
Betreff: Klassenkorrespondenz - eine Bitte von einer Freinet-Schule in
Polen (in PoznaD)
Datum: 2019-08-29T20:26:42+0200
Von: "Regina Chorn" <rjchorn@interia.pl>


Liebe Freinet-Freunde, Hallo zusammen!

Am Montag 02.09.2019 beginnt bei uns in Polen die Schule wieder ( das Neuschuljahr 2019/2020). Ich habe an Euch eine Bitte.

Eine private Freinet-Schule in PoznaD sucht eine Freinet-Klasse zur Korrespondenz in Deutsch. Die Schüler sind 13 Jahre alt. In der Klasse gibt es 25 Kinder. Sie fangen lernen Deutch an und möchten gerne einen Partner zu finden. Es wäre eine große Freude, wenn es gelungen würde und dazu natürliche Motivation zur Lehre. Die Lehrerin, die wird Deutsch unterrichten spricht Deutsch und English. Ich möchte helfen die Schule beim Kontakt.

Ist es möglich zu realisieren? Ich werde jedem von Euch sehr dankbar! Natürlich bin ich wie immer sehr optimistisch!

Ich wünsche Euch alles Gute!

Herzliche Grüsse aus Polen

Regina Chorn

Zum Thema Klassenkonferrenz Klassenkonferrenz

Thema: wenn die Beiträge für den Kreis zu viel werden...
Juergen

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22.01.2017 14:27 Forum: offener Unterricht

Hi Glühwürmchen,

mir gehen verschiedene Gedanken durch den Kopf:

Die Auswahl 'einfach' der Klasse überlassen:

Du möchtest keine langen Wartezeiten, die Vorträge dauern aber mit Besprechung auch sehr lange - eine ganze Schulstunde.

Ich frage mich:

Wieviel Zeit kannst Du guten Gewissens für die Vorträge und Fragen der Klasse den Kindern überlassen?

Wie kannst Du die Kinder so in die Zeitplanung einbinden, dass sie selbst abwägen lernen, viel Zeit sie aufbringen wollen? Mit welchen Aktivitäten konkurrieren denn die Geschichten?

Mir fällt die Zeitfindung für die Computernutzung bei Falko Peschel ein.

Vielleicht kannst Du die Diskussion auch konzentrieren, wenn Du Vorschläge auf einer Wandzeitung sammelst. Dann kann jeder seinen Vorschlag einbringen, über die Vorschläge nachdenken und dann vielleicht bei einer Diskussion berücksichtigen.
Eine Idee wäre vielleicht auch, vor einer Diskussion ein Meinungsbild mit Klebepunkten zu erstellen. Jeder bekommt einen oder auch mehr Punkte und kann die dann auf die Vorschläge verteilen.

Es kann ja auch ein variables Modell geben: Wieviel Zeit können/wollen wir dafür einsetzen? Dann könnten die Kinder auch einen Zeitwächter bestimmen. Auch die Frage: Für was brauchen wir noch Zeit? kann immer wieder mit berücksichtigt werden.

So könnte mit der Zeit ein eigenes Zeitmanagement durch die Kinder selbst entwickelt werden. Nicht statisch, sondern variabel. Hilfreich wäre vielleicht dann auch eine klassenöffentliche Zeittafel: Wieviel Zeit haben wir mit welchen gemeinsamen Aktivitäten genutzt. Hat jeder noch genug Zeit für seine eigenen Aktivitäten?
Könnte ja auch von den Kindern selbst geführt werden.

Wenn Du das alles entscheidest, bist Du immer im Zugzwang und hast immer den schwarzen Peter. Und außerdem ist das Zeitmanagement auch ein wertvolles Lernziel!

Auch Dir viel Freude und Zufriedenheit mit Deinen Kindern im neuen Jahr

Jürgen

Thema: Newsletter von Summerhill 12.2016
Juergen

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Newsletter von Summerhill 12.2016 30.12.2016 23:23 Forum: Summerhill Forum (de)

Hi,

hier ist der neueste Newsletter von Summerhill:


EN: Summerhill Newsletter

Ein kleiner Teil liegt in deutscher Übersetzung - mit Hilfe des Google-Übersetzers - vor

DE: Summerhill Newsletter

Jürgen Göndör

Thema: Summerhill von oben betrachtet
Juergen

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Wo sind die Bilder geblieben? 30.12.2016 23:09 Forum: Summerhill Forum (de)

Hi,

leider fehlen die Bilder.

Vielleicht könnten wir zusammen versuchen, die Bilder irgendwie sichtbar zu machen?

Bitte sende mir eine Mail

service@paed.com


Jürgen

Thema: wenn die Beiträge für den Kreis zu viel werden...
Juergen

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zu viele Geschichten 30.12.2016 23:02 Forum: offener Unterricht

Hi Glühwürmchen,

ich möchte mich zunächst entschuldigen, dass ich so lange offline war.

Aber jetzt: Wie das die Kolleginnen im OU machen weiß ich nicht, aber Célestin Freinet hat das der Klasse überlassen. Diese Regelung ist natürlich vielleicht etwas hart für diejenigen, die nicht dran kommen, aber zugleich auch eine Rückmeldung: wer schreibt Geschichten die gerne gehört werden. Und dann ist ja auch noch die LehrerIn da, die ausgleichend wirken kann: Es wollen auch andere drankommen.

Vielleicht könnte eine Liste aushängen, in der alle Geschichten mit einem Titel - vielleicht mit oder ohne Namen? - stehen und wenn dann die Zeit gekommen ist, wird irgendwie ausgewählt. Da könnten ja die Kinder selbst Vorschläge machen oder das Verfahren verändern.

Die Liste könnte auch von einem Kind - gewählt? - geführt werden.

Mich würde interessieren, wie Du diesen Vorschlag findest und evtl. umsetzt.

Jürgen

Thema: Seite überarbeitet
Juergen

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Seite überarbeitet 30.12.2016 22:45 Forum: Weltbund

Hi,

die Seite des Weltbundes ist überarbeitet.

Neu ist eine Seite mit den Präsidenten des Weltbundes.
Ein Artikel von Prof. Dr. Dr. h.c.mult. Gerd-Bodo von Carlsburg.
Die Satzung wurde neu beschlossen (Dezember 2016)
Der Vorstand hat sich etwas verändert.
Die Rubrik Examensarbeiten, Rezensionen und Veröffentlichungen ist neu gestaltet.
Die Links sind überholt und aktualisiert.

und es gibt jetzt einen Blog

http://wef-wee.net/de/blog/

mit den besten Wünschen zum neuen Jahr

Jürgen Göndör

Thema: Schulsammlung zu verkaufen
Juergen

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Schulsammlung zu verkaufen 25.04.2016 23:28 Forum: Schulmuseum allgemein

Ich besitze eine umfangreiche Schulsammlung (alles Originale), von der ich mich wegen eines Umzugs trennen möchte. Bei Interesse sende ich Fotos.

Bitte melden Sie sich bei:

Administrator

Thema: Schuldruckerei GMS Schwaikheim reanimiert
Juergen

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Schuldruckerei GMS Schwaikheim reanimiert 01.12.2015 21:48 Forum: Schuldruckerei, Druck-, Lernwerkstätten

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich bin seit eineinhalb Jahren an der GMS Schwaikheim. Dort habe ich in den vergangenen 2 Monaten eine Schuldruckerei zu neuem Leben erweckt, die seit mehr als 15 Jahren im Dornröschenschlaf lag. Nach ersten Setz- und Druckversuchen mit meinen eigenen Kindern und deren Freunden möchte ich im nächsten halben Jahr mit meinen Schülern loslegen.
Gibt es noch Gleichgesinnte oder ist die Freinet-Pädagogik ebenfalls eingeschlafen?
Mit freundlichen Grüßen
Friedemann Warth

Thema: Materialien für Freinet-Druckerei
Juergen

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Materialien für Freinet-Druckerei 17.02.2015 00:42 Forum: Basar Freinet

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde der Freinet-Pädagogik,

zu Beginn der 80iger Jahre haben wir von Druckereien diverses Druckmaterial aufgekauft, das wir insbesondere im Grundschulbereich im Rahmen der Freinet-Pädagogik eingesetzt haben. Unter anderem sind da:


  • Setzkästen in verschiedenen Schriftarten und Schriftgrößen (u.a. mit großen Holzbuchstaben)
  • Druckwalzen
  • selbst hergestellte Setzrähmchen
  • Rollenpresse
  • Blockrahmen



Vor unserem Ausscheiden aus dem aktiven Schuldienst, möchten wir diese Materialien gerne verkaufen.

Falls Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte über unserer

E-Mail-Adresse

oder leiten diese Info an mögliche Interessenten weiter.

Mit freundlichen Grüßen

A. u. J. Koch

Thema: Material für Freinet-Druckerei
Juergen

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Hits: 3553

Material für Freinet-Druckerei 17.02.2015 00:39 Forum: Schuldruckerei, Druck-, Lernwerkstätten

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde der Freinet-Pädagogik,

zu Beginn der 80iger Jahre haben wir von Druckereien diverses Druckmaterial aufgekauft, das wir insbesondere im Grundschulbereich im Rahmen der Freinet-Pädagogik eingesetzt haben. Unter anderem sind da:


  • Setzkästen in verschiedenen Schriftarten und Schriftgrößen (u.a. mit großen Holzbuchstaben)
  • Druckwalzen
  • selbst hergestellte Setzrähmchen
  • Rollenpresse
  • Blockrahmen



Vor unserem Ausscheiden aus dem aktiven Schuldienst, möchten wir diese Materialien gerne verkaufen.

Falls Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte über unserer

E-Mail-Adresse

oder leiten diese Info an mögliche Interessenten weiter.

Mit freundlichen Grüßen

A. u. J. Koch

Thema: Freinet-Kindergarten Prinzhöfte sucht MitarbeiterIn zum 1.3. oder 1.4. 2015
Juergen

Antworten: 0
Hits: 3799

Freinet-Kindergarten Prinzhöfte sucht MitarbeiterIn zum 1.3.oder 1.4. 2015 04.02.2015 22:30 Forum: Stellenbörse

Die Freinet-Kindertagesstätte PrinzHöfte

sucht zum 1. März oder 1. April 2015 eine reformpädagogisch (Freinet) interessierte, engagierte Erzieherin/ Mitarbeiterin fur 33 Stunden /Woche als Verstärkung fur unser Kindergartenteam.

Der Kindergarten arbeitet mit einem in vielen Jahren gewachsenen und bewährtem System der Kinderbeteiligung, des freien Ausdrucks und dem forschenden und entdeckenden Lernen.

Nähere Informationen : bitte hier: Stellenangebot klicken.

Thema: Ausbildung
Juergen

Antworten: 5
Hits: 22122

12.10.2014 01:01 Forum: Forum Reformpädagogik

Hi,

wird mir nicht ganz klar: geht es um das erste oder um das zweite Staatsexamen?

Für das erste geht kaum ein ein Weg daran vorbei - außer der Waldorfausbildung.

Für das Referandariat gibt es zumindest die Möglichkeit, sein Referandariat an einer Schule mit Offenem Unterricht zu machen, z.B. in Eitorf an der Gesamtschule Harmonie oder an der Bildungsschule Harzberg in Lügde (bei Falko Peschel selbst). Weitere Schulen siehe Internetseite des offenen Unterrichts: Schulen

Zu der Frage, ob Bildungsferne forschendes lernen ausschließt: Definitiv nein. Siehe meine Diskussion mit Florian Felten: Gespräch mit Florian Felten und dessen Staatsarbeit (Erstes Examen)

Natürlich haben Schüler in der 4. Klasse größte Probleme, weil ihnen ja drei Jahre lang immer beigebracht worden ist: 'Mach das was die LehrerIn sagt - und nichts anderes!!' Und dann kommst Du daher - oder ich habe das auch erlebt. Und das geht schon gar nicht mit den Themen, die im Lehrplan stehen. Die sind sowas weit weg von ihrer Lebenswelt.

Du musst schon was finden, was sie wirklich interessiert - ich meine, Du musst für jede/n etwas finden, was ihn/sie interessiert. An dem Punkt kann es dann losgehen, das arbeiten der Kids - arbeiten bei dem sie merken: Och das interessiert mich ja, da habe ich ja was davon, wenn ich das mache. Das macht [I]mir[I] ja Spass!.

Die haben ja keine Erfahrung damit, wie es sein kann. Die wissen nur: Schule ist nicht mein Ding. Basta.

Selbst in Summerhill dauert das oft Monate.

Jürgen

Thema: Projekt PRIMUS
Juergen

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Projekt PRIMUS 05.08.2014 19:43 Forum: offener Unterricht

Das Projekt Primus will statt einer Inklusionsschule Klasse 1 - 4 (Grundschule) eine

Inklusionsschule Klasse 1 - 10

wer mehr über das Projekt wissen möchte, klicke bitte hier auf den Link:

PRIMUS

Es gibt nicht nur Informationen, sondern auch die Möglichkeit das Projekt finanziell per Crowdfunding zu unterstützen.

Thema: Neues Video in der Playlist
Juergen

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Neues Video in der Playlist 05.08.2014 19:10 Forum: offener Unterricht

zur Playlist

Das neue Video ist ein Interview von Reinhard Stähling von der Grundschule Berg Fidel in Münster.

StudentInnen die im Unterricht dieser Schule hospitiert haben stellen Fragen zur Inklusion und zum Freien Unterricht und Reinhard Stähling steht Rede und Antwort.

Man braucht etwas Zeit - aber es lohnt sich.

Thema: Neuerscheinung: Offener Unterricht - 8/2013
Juergen

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11.06.2014 17:45 Forum: offener Unterricht

Ich möchte hier auf das Interview von Prof. Dr. Michael Vogt mit F. J. Neffe hiweisen. Es wird deutlich, dass die Schule alleine dadurch, dass sie lehrt, den Kindern vermittelt, dass ihr eigenes Lernen-wollen irrelevant ist und dass nur das gilt, und nur das wichtig ist, was sie selbst lehrt.

Das Interview dauert ca. 1 Stunde und beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Ansatz der Autosuggestion von Émil Coué (1857 - 1926)

"Suggestion unterteilt sich in Hetero- und Autosuggestion. Das ist sehr viel mehr als mentaltechnische Fremd- und Selbstbeeinflussung. Autosuggestion = der eigene Einfluß. Pädagogik, Therapie, Medizin, …. bis hin zur Religion ist heut alles FREMDER Einfluß. Es fällt gar nicht auf, daß man uns den EIGENEN Einfluß völlig „wegrationalisiert“ hat. Darum ist Autosuggestion in Coué-Qualität so wichtig.

Suggestion ist eine Geste von unten (lat. „sub“) hinauf – wir sind dagegen nur an eine Hierarchie gewohnt, in der alles von oben herab kommt. Zu Coués Zeit machten alle Menschen Autosuggestion. Durch Coué wurde sie weltberühmt, weil er mit Abstand am besten verstanden hatte, daß man beDIENEN lernen muß, was man beherrschen will." (Hervorhebungen durch Großschreibung im Original)

Quer denken - Autosuggestion von und mit Émile Coué

Ein ausführliches Interview zu Pädagogik und Schule steht noch aus.

Thema: Neuerscheinung: Schulanfang
Juergen

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Neuerscheinung: Schulanfang 01.06.2014 22:52 Forum: Schulmuseum allgemein

Hans-Günter Löwe (2014): Schulanfang. Ein Beitrag zur Geschichte der Schultüte
Dresden, Edition Freiberg. 176 S., Hardcover.
ISBN 978-3-943377-28-6

Das Buch kann zum Preis von 20,00 Euro incl. Versand als Büchersendung direkt bei mir bestellt werden:

Hans-Günter Löwe
Gneisenaustraße 40
20253 Hamburg.

Email: hgl@hgloe.de
Tel.: 040-4229558.

Auf der Homepage www.erster-schultag.de erfahren Sie etwas über die Sammlung. (Das Buch wird erst in der nächsten Zeit dort vorgestellt.)

Thema: Internes Forum zum Offenen Unterricht
Juergen

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Internes Forum zum Offenen Unterricht 30.05.2014 16:00 Forum: offener Unterricht

Zum Offenen Unterricht gibt es auch ein internes Forum für LehrerInnen an solchen Schulen. Lesen und Schreiben kann man dort nur nach Anmeldung zu diesem Forum. Eine Rückfrage bei der Schule soll bestätigen, dass die Anmeldung tatsächlich von einer LehrerIn der Schule kommt.

Anmelden bitte zunächst als ganz normale UserIn und dann eine E-Mail an juergen@goendoer.net senden. Nach der Freischaltung kann man dann das Forum sehen.

Also nicht verwirren lassen, wenn da nix zu sehen ist.

Jürgen Göndör

Thema: Vor- und Nachteile
Juergen

Antworten: 1
Hits: 6154

28.05.2014 19:35 Forum: offener Unterricht

Hi Kathi,

ich muss zunächst zurückfragen: Vor- und Nachteile für wen? Für LehrerInnen, für SchülerInnen, für die Schulaufsicht?

Ich beschränke mich in dieser Antwort auf die SchülerInnen:

Als SchülerIn muss ich nicht mehr aufpassen was die LehrerIn da vorne gerade sagt, weil ich das machen kann, was mich interessiert.
(JG)

Ich muss nicht mehr immerzu nach vorne gucken.
(Schüler bei Falko Peschel)

Ich kann mich jetzt z.B. für Mathematik entscheiden, aber 10 min später die Arbeit wechseln, ohne jemandem was zu sagen
(SchülerIn)

Ich kann wochenlang Geschichten schreiben, ohne dass ich mich um andere Fächer kümmern muss, ohne dass ich schlechte Noten wegen meiner Rechtschreibung bekomme
(Lernentwicklungsbeschreibung eines Kindes)

Ich kann in der für mich richtigen Lerngeschwindigkeit lernen.
(JG)

Ich muss nicht immer Angst haben, dran genommen zu oder geprüft zu werden wenn ich mich noch gar nicht so fitt fühle
(JG)

Ich gehe gerne zur Schule, Lernen finde ich sehr spannend - vor allem weil ich meinen eigenen Fragen nachgehen kann.
(JG)

Toll finde ich, dass wir bestimmen können, wie der Schulalltag aussieht.
(JG)

Gut fand ich, dass du (damit ist FP gemeint) uns nicht zum Lernen gezwungen hast.
(Schülerin)

Ich fand es toll, wie schnell die Kinder Lesen und Schreiben lernten. Ich würde diese Lehrmethode (lautgetreu schreiben usw.) auf jeden Fall weiterempfehlen.
(Mutter)

....

vieles ist nachzulesen im Band 2 Offener Unterricht in der Evaluation

3/4 der Kinder (11) sind nach der 4. Klasse aufs Gymnasium gewechselt
davon haben drei sehr gute und gute Leistungen
4 haben befriedigende bis gute Leistungen
4 haben ausreichende bis befriedigende Leistungen
ein einziger Schüler hat sich dort verschlechtert

kein Kind wurde zur Haupt- bzw. Sonderschule überwiesen

Ebenda. S. 880

Die Gesamteingangsvoraussetzung war leicht unterdurchschnittlich.

Nachteil für die Kinder:

Sie wurden an der weiterführenden Schule grob unterschätzt und ihr Können nicht genutzt.


Überhaupt ist in der genannten Literatur für jede SchülerIn eine kurze Fallstudie über ihre Lernentwicklung nachzulesen, für die schwachen SchülerInnen sogar eine ausführliche:

Peschel: Offener Unterricht in der Evaluation (2010, 2006) Baltmannsweiler

(JG) bedeutet, dass ich an Stelle der SchülerInnen in der ich-Form formuliert habe.

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